fbpx Hier das Menü öffnen

Presse

Tierwohl Produkte im Fokus

Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern, gelten in Österreich zwar streng geregelte Standards für die Nutztierhaltung, dem Thema Tierwohl in der Nutztierhaltung wird jedoch zu wenig Beachtung geschenkt. Und das, obwohl Tierwohl im Zentrum der öffentlichen Debatte steht. Dem Zeitgeist entsprechend ernährt sich der Mensch wesentlich bewusster, möchte wissen, woher das Fleisch kommt, ob das Tier zuvor mit Respekt behandelt wurde und bei der Schlachtung nicht leiden musste.

Der Trend in der Nutztierhaltung bewegt sich immer mehr in Richtung Tierwohl, dem Kundenwunsch angepasst. Das kommt nicht nur den Tieren, sondern auch den heimischen Landwirten zugute. Die Hütthaler KG, mit Firmensitz in Schwanenstadt arbeitet bereits seit 5 Jahren intensiv an der Entwicklung & Umsetzung des Tierwohl-Projektes Hofkultur. Die Vision ist es, Regionalität, Haltungsart & den Umgang mit Nutztieren wieder mehr in den Mittelpunkt zu stellen. Familie Hütthaler hat es sich als Ziel gesetzt, die Rahmenbedingungen für eine artgemäße Tierhaltung im konventionellen Bereich neu zu definieren und ein verantwortungsvolles Zusammenleben von Mensch und Tier zu gewährleisten. Gleichzeitig fördern sie mit dem Projekt die regionale Landwirtschaft. Auch dem sogenannten „Bauernsterben“ möchte der Familienbetrieb dadurch entgegenwirken – mit Erfolg: bereits 10 Jungbauern haben aufgrund des Projektes „Hütthalers Hofkultur“ beschlossen, den elterlichen Betrieb zu übernehmen und nicht aufzulassen. Viele weitere Bauern stehen auf der Warteliste, wollen Teil der Hofkultur-Familie werden und so der landwirtschaftlichen Zukunft optimistisch entgegentreten.

Verantwortungsvoller Genuss
Produkte aus Hofkultur-Qualität sind im Handel unter demselben Namen, aber auch unter den Dachmarken FairHOF (Hofer) sowie Fair zum Tier (Rewe) erhältlich.

Neuer Schlachthof
Mit dem Neubau des Schlachthofes nach Tierwohlgrundsätzen in Redlham, der mit Februar 2019 in Betrieb gegangen ist, kann Hütthaler nun bei Produkten mit Hofkultur-Qualität Tierwohl über die gesamte Wertschöpfungskette sichern: Ein großer Wartestall mit anpassungsfähigen Buchtensystemen mit mehr Platz für das jeweilige Tier, optimales Raumklima, Sprühnebelkühlung an warmen Tagen, Holz als natürliches Material, leicht steigende Treibwege oder barrierefreies Abladen sind nur ein Teil des neuen durchdachten Systems.

„Wenn man Schlachthof nach Tierwohlgrundsätzen hört, ist das natürlich für viele im ersten Moment verwirrend. Das kann aber auch daran liegen, weil sich kaum einer mit dem Thema bisher beschäftigt hat. Wir sind ein fleischverarbeitender Betrieb, essen selbst Fleisch und unsere Kunden logischerweise auch. Ein würde- und respektvoller Umgang mit dem Tier bis zur Tötung sehen wir daher als eine unanfechtbare Grundsätzlichkeit.“, so Dr. Florian Hütthaler. 

 

___________________________________________________________________________________________

31.01.19

Neubau Hütthaler-Schlachthof

 Österreichs erster gläserner Schlachthof nach Tierwohl-Grundsätzen

Am 31. Jänner 2019 fand die offizielle Eröffnungsfeier für den neuen Schlachthof, der speziell auf Tierwohl-Grundsätze ausgerichtet wurde, statt. Hochrangige Vertreter von Politik, Wirtschaft und Kammer folgten der Einladung von Hütthaler. Dr. Angelika Winzig, oberösterreichische Spitzenkandidatin für die EU-Wahl, lobte den Familienbetrieb besonders für dieses Vorzeigeprojekt und dessen Bedeutung.

In Sachen Tierwohl blickt Europa auf Österreich: Das Konzept „Hütthalers Hofkultur“ ist Europas erstes Tierwohl-Projekt, das nun über die gesamte Wertschöpfungskette reicht: beginnend beim Landwirt, über den Transport und vom Schlachthof bis hin zur Verarbeitung und dem Vertrieb über den Handel. Denn nur wenn eine optimale Basis für den verantwortungsvollen Umgang mit dem Tier geschaffen wird, kann auch eine höhere Qualität für die Fleisch-, Wurst-, und Schinkenprodukte garantiert werden.

Respekt und Wertschätzung den Tieren gegenüber. Die nachhaltige Tierwohl-Marke Hofkultur wurde ins Leben gerufen, damit nicht nur die regionalen Landwirte, sondern natürlich auch die Tiere profitieren. Die Grundsätze der Hofkultur umfassen eine wertvolle Fütterung, die verantwortungsvolle Aufzucht, ausreichend Auslauf und ein respektvolles Zusammenleben von Menschen und Tier. Somit kann sichergestellt werden, dass die Nutztiere natürlich, gesund und stressfrei aufwachsen. Hütthalers Hofkultur war auch der Anstoß für den Neubau des Schlachthofs nach Tierwohlgrundsätzen. Nur so kann der Familienbetrieb Hütthaler, Tierwohl über die gesamte Wertschöpfungskette ausnahmslos garantieren.

 Durchdachtes Schlachthof-Konzept. Rund 14 Millionen Euro investierte Hütthaler in den Neubau des Schlachthofes samt Shop in Redlham, nur unweit des Firmensitzes in Schwanenstadt. Die Oberösterreicher leisteten mit dem Bau Pionierarbeit. „Wir haben nichts von der Stange genommen, sondern dem Thema Tierwohl untergeordnet.“, erzählt Dr. Florian Hütthaler. Dabei haben sich die Schwanenstädter zusätzliches Know-how bei entsprechenden Betrieben in den Niederlanden, Deutschland und England angeeignet. Detailfragen wie Materialien, Übergänge, Licht und Geräuschkulisse wurden in den letzten Monaten akribisch ausgearbeitet und letzten Endes umgesetzt.

Die Ergebnisse: Der große Wartestall bietet individuell anpassungsfähige Buchtensysteme, deutlich mehr Platz für das jeweilige Tier und ein optimales Raumklima durch eine großzügige Raumhöhe. Im Sommer kann dieser auch zielgesteuert mit Sprühnebel gekühlt werden. Die Tiere werden barrierefrei vom Abladen bis zur Betäubung geleitet, dabei sind die Treibwege so gestaltet, dass die Schweine und Rinder intuitiv ihren Weg finden sollen. Im neuen Schlachthof wurde auf Holz gesetzt, um unter anderem eine schallreduzierte Umgebung gewährleisten zu können. Die reduzierte Schlachtgeschwindigkeit und optimale Arbeitsbedingungen ermöglichen es den bestens geschulten Mitarbeitern, sich mehr Zeit für das einzelne Tier zu nehmen und so für einen würdevollen Umgang zu sorgen.

Kooperationen. Schon im Vorfeld wurde im gesamten Prozess sehr intensiv mit NGOs zusammengearbeitet. Das Gesamtkonzept wird sich auch in der Qualität des Fleisches niederschlagen. „Wir haben bei unserem vorherigen Schlachthof bereits einige Erkenntnisse aus der Neuplanung umgesetzt und in Verbindung mit Hofkultur-Tieren einen deutlich besseren ph-Wert messen können.“ Zahlen, die von einer aktuellen Masterarbeit belegt werden. „Die Erkenntnisse aus der Arbeit von der Universität für Bodenkultur Wien bestärken uns in unserem Weg.“, so Tierarzt Mag. med. vet. Dominik Eckl

Grundsätzlich geht Inhaber Dr. Florian Hütthaler von einem moderaten Schlachttempo aus. „Wir möchten uns für jedes Tier genug Zeit nehmen können.“ Mit dem neuen Maßnahmen-Paket untermauert der Familienbetrieb seine Vorreiterrolle im In- und Ausland.

„Wir glauben an das Thema, betreiben sehr hohen Aufwand und denken, dass Tierwohl zukünftig eine immer größere Rolle spielen soll und wird. Wir haben bereits Anfragen aus Deutschland und der Schweiz, bedienen aber aktuell nur den österreichischen Markt.“

 „Unser Ziel war es, ein Gebäude zu errichten, in dem gute Arbeitsbedingungen, Wertschätzung dem Tier gegenüber sowie die Erzeugung von hochwertigen Lebensmitteln vereint sind.“
Hütthaler KG

Werksverkauf in Redlham. Zusätzlich zum neuen Schlachthof, eröffnet ab 4. Februar 2019 ein neues Shopsystem in Redlham. Ein Werksverkauf im selben Gebäude bietet Sonderpreise und Aktionen auf Frischfleisch wie auch Stangenwurst, Aufschnitte, Grillfleisch, marinierte Artikel sowie vergünstigte Bruchware. Ebenso wird ein 24h-Automat vor dem Shop jederzeit spontane Kundenwünsche erfüllen.

Für Interessierte bietet Hütthaler ab April 2019 jeden Freitag von 9:00 bis 11:00 Uhr kurze RUNDGÄNGE bei den Schlachthof-Glasportalen an. Voranmeldungen dazu direkt im Shop oder unter 07673/223018. Teilnehmeranzahl ist begrenzt.

 

Hütthaler Schlachthof_Eröffnung 31. Jänner 2019Hütthaler Schlachthof_Eröffnung 31. Jänner 2019Hütthaler Schlachthof_Eröffnung 31. Jänner 2019 Hütthaler Schlachthof_Eröffnung 31. Jänner 2019Hütthaler Schlachthof_Eröffnung 31. Jänner 2019Hütthaler Schlachthof_Eröffnung 31. Jänner 2019Hütthaler Schlachthof_Eröffnung 31. Jänner 2019Hütthaler Schlachthof_Eröffnung 31. Jänner 2019Hütthaler Schlachthof_Eröffnung 31. Jänner 2019Hütthaler Schlachthof_Eröffnung 31. Jänner 2019Hütthaler Schlachthof_Eröffnung 31. Jänner 2019Hütthaler Schlachthof_Eröffnung 31. Jänner 2019Hütthaler Schlachthof_Eröffnung 31. Jänner 2019
______________________________________________________________________________________________________________

 26. November 2018

Hütthaler baut Österreichs ersten gläsernen Schlachthof nach Tierwohl- Grundsätzen

REDLHAM. In Sachen Tierwohl blickt Europa auf Österreich: Das Konzept „Hütthalers Hofkultur“ ist Europas erstes Tierwohl-Projekt, das über die gesamte Wertschöpfungskette reicht: beginnend beim Landwirt, über den Frächter und dem Schlachthof bis hin zur Verarbeitung der verkaufsfertigen Produkte für die Kunden. „Denn nur wenn wir eine optimale Basis für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Tier schaffen, können wir eine noch höhere Qualität für unsere Fleisch-, Wurst-, und Schinkenprodukte versichern.“, so Dr. Florian Hütthaler, Inhaber der Hütthaler KG.

Mit dem Neubau des Schlachthofs in Redlham leistet der Familienbetrieb Pionier-Arbeit. „Wir haben nichts von der Stange genommen, alles dem Thema Tierwohl untergeordnet.“, erzählt Mag. Med. vet. Dominik Eckl, Projektleiter Hütthalers Hofkultur, Tierschutz. Dabei haben sich die Schwanenstädter zusätzliches Know-how bei entsprechenden Betrieben in den Niederlanden, Deutschland und England angeeignet. Detailfragen wie Materialien, Übergänge, Licht und Geräusch-Kulisse wurden in den letzten Monaten akribisch ausgearbeitet. Die Ergebnisse: Der Wartestall ist nun sechsmal größer als der bisherige. Die Tiere werden barrierefrei vom Abladen bis zur Betäubung geleitet, dabei sind die Treibwege so gestaltet, dass die Schweine und Rinder intuitiv ihren Weg finden sollen. Im neuen Schlachthof wird auf Holz gesetzt, um unter anderem eine schallreduzierte Umgebung gewährleisten zu können. Darüber hinaus gibt es eine strikte räumliche Trennung zwischen den lebenden Tieren und dem Schlachtbetrieb. Neben diesen und vielen weiteren Fakten zum Neubau, wird auch auf bestens geschulte Mitarbeiter Wert gelegt.

Im selben Gebäude wurden auch die Räumlichkeiten für einen neuen Verkaufsraum geschaffen, der im Februar 2019 eröffnet wird und vorerst die in die Jahre gekommene Filiale am Schwanenstädter Stadtplatz ablösen wird. Im Shop erwartet die Kunden ein neues Verkaufskonzept, mit den gewohnten hochwertigen Hütthaler-Produkten sowie Großpackungen, Aktionsartikeln, eine Jausenecke und vieles mehr.

 

Aktionstage von 2. bis 4. Jänner 2019

– 50 % auf das gesamte lagernde Sortiment der Filiale Stadtplatz Schwanenstadt

Solange der Vorrat reicht.

 

_______________________________________________________________________________________________________________________________

05.09.18

Uni bestätigt besseres Tierwohl bei Hütthalers Hofkultur

Das Hütthaler Tierwohl-Programm bringt im Vergleich zu konventioneller Mastschweinehaltung viele Vorteile für die Tiere.

Bereits seit 2016 arbeiten der Fleischereibetrieb Hütthaler und die Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) intensiv miteinander zusammen. „Wir wollten beide wissen, ob unsere Tierwohl-Initiative den Tieren nachweislich wohltut oder dies nur ein subjektives Empfinden ist“, so Geschäftsinhaber Dr. Florian Hütthaler. Jene Fragestellung bildete auch die Grundlage für die Masterarbeit von BOKU-Mitarbeiterin Cäcilia Wimmler. Ziel ihrer Arbeit ist es, das Tierwohl von Hofkultur Schweinen zu beurteilen und mit konventionellen Tieren zu vergleichen.

Umfassende Hofkultur-Grundsätze kommen bei den Schweinen gut an

Damit alle Tiere der Hofkultur eine artgemäße und gesundheitsfördernde Tierhaltung erfahren, wurden eigene Grundsätze verfasst und auf den Partnerhöfen umgesetzt. Diese beinhalten unter anderem mindestens doppelt so viel Platz als gesetzlich vorgeschrieben, jederzeit Auslauf an die frische Luft, eingestreute Liegeflächen sowie regionales, gentechnikfreies Futter. Auch beim Transport und am Schlachthof Hütthalers gelten umfangreiche Vorgaben, um so einen würdevollen Umgang mit dem Tier entlang der gesamten Wertschöpfungskette garantieren zu können. Zusätzlich zur internen Qualitätskontrolle wird die Einhaltung der Hofkultur-Grundsätze auch von einer unabhängigen externen Kontrollstelle geprüft.

Artgemäße Tierhaltung im Fokus

Um die Effekte der Hofkultur besser beurteilen zu können, definierte Cäcilia Wimmler gemeinsam mit ExpertInnen und LandwirtInnen eine Reihe von Tierwohl-Indikatoren. Dazu wurden tierbezogene Parameter, wie zum Beispiel Verletzungen, Sauberkeit und Verhalten der Tiere festgelegt. Untersucht wurden diese an insgesamt rund 3400 Mastschweinen aus Betrieben der Hofkultur und der konventionellen Landwirtschaft. Die Datenerhebung erfolgte zum einen auf den Bauernhöfen und zum anderen am Schlachthof der Firma Hütthaler.

Wissenschaftliche Arbeit mit positiven Ergebnissen

Die Masterarbeit ergab in vielen Bereichen eine Verbesserung der Tiergesundheit und des Tierwohls auf Hütthalers Hofkultur-Betrieben im Vergleich zu konventionellen Betrieben. So zeigen die Hofkultur-Schweine tendenziell weniger Verletzungen und können ihr arteigenes Verhalten optimal ausleben. Bedingt durch die großzügig eingestreuten Stallungen haben sie zum Beispiel weniger Schwellungen an den Beinen als ihre konventionellen Artgenossen und genießen einen besseren Liegekomfort. Da die Hofkultur-Schweine aufgrund ihres Auslaufs viele Umweltwelteindrücke gewöhnt sind, kurze Transportwege erfahren und bis einschließlich des Schlachthofes schmerzhafte Treibhilfen nicht kennenlernen, zeigen sie deutlich weniger Stressverhalten vor der Schlachtung. Untermauert wurde jene Erkenntnis auch bei der abschließenden Fleischuntersuchung – der Anteil an Schweinen mit einem Fleisch-pH-Wert unter 6.0 ist bei den Hofkultur-Tieren signifikant geringer als bei konventionellen – ein weiterer Indiz für weniger Stress.

Bestätigung der visionären Hütthaler-Initiative

Tierarzt Mag. Dominik Eckl, Projektleiter Hütthalers Hofkultur, ist von den interessanten Forschungsergebnissen beeindruckt: „Die Ergebnisse sind noch positiver ausgefallen als wir vermutet haben. Um der Verantwortung gegenüber dem Wohl der Nutztiere gerecht zu werden, muss ein Umdenken in der Landwirtschaft stattfinden. Die Ergebnisse der Masterarbeit zeigen doch deutlich, dass die Hofkultur-Grundsätze dem Tierwohl dienen. Schlussendlich wirkt sich das auch auf die Produkt- und Produktionsqualität unserer Nahrungsmittel aus.“

Masterarbeit stößt auf europaweites Interesse

Cäcilia Wimmler wurde mit ihrer inhaltsreichen Arbeit bereits europaweit gewürdigt. Sie erhielt eines der begehrten Stipendien der Universities Federation for Animal Welfare (UFAW), einer britischen Tierwohl-Organisation, die im Bereich der Tierwohl-Forschung und -Bildung weltweit eine Vorreiterrolle einnimmt. „Ich hoffe, dass die Ergebnisse dieser Arbeit in zukünftigen Diskussionen mit LandwirtInnen, Schlachtunternehmen und Stakeholdern zur Weiterentwicklung dieses und künftiger Projekte beitragen können. Zusammenfassend zeigt sich das Potential der umgesetzten Hofkultur-Standards für eine Tierhaltung, die das Wesen und die Integrität der Schweine anerkennt, dabei die Gesundheit der Tiere nicht außer Acht lässt und die

Bedürfnisse der Tiere als fühlende Wesen berücksichtigt“, resümiert Cäcilia Wimmler.

_______________________________________________________________________________________________________________________________

Information zur wissenschaftlichen Arbeit

Cäcilia Wimmler hat ihre Masterarbeit im Sommer 2018 unter dem Titel „Intensively kept and still high welfare? Evaluation of a new Austrian pig welfare initiative” abgeschlossen. Betreut wurde die wissenschaftliche Arbeit am Institut für Nutztierwissenschaften der Universität für Bodenkultur Wien von Ass.Prof. Dr. Christine Leeb, Dipl.-Biol. Anke Gutmann und Univ.Prof. Dr. Christoph Winckler. Die vollständige Arbeit wird Mitte September veröffentlicht und auf der Homepage der BOKU Wien zur Verfügung gestellt: https://www.boku.ac.at/

Das Unternehmen Hütthaler im Überblick

Seit 1897 steht das Familienunternehmen Hütthaler für exzellente Fleisch-, Wurst- und Schinkenspezialitäten aus Österreich. Die Zutaten dieses Erfolgsrezepts sind Regionalität sowie ein junges dynamisches Team, das stets an erstklassigen Produkt-Innovationen arbeitet. Mit der Marke Hütthalers Hofkultur, haben sie die Rahmenbedingungen für eine artgemäße Tierhaltung neu definiert und das Tierwohl in den Mittelpunkt gerückt. Das Hofkultur-Programm umfasst zurzeit 26 Partnerhöfe, die in einem Umkreis von maximal 50 km angesiedelt sind. Den Kunden wird ein vielfältiges Sortiment unter den Marken Hütthalers Hofkultur und FairHOF (Hofer) geboten, das stetig erweitert wird.

_______________________________________________________________________________________________________________________________

Hütthaler KG
Linzer Straße 1
4690 Schwanenstadt
Tel.: 07673/2230-0
Fax: 07673/2230-50
www.huetthaler.at
www.hofkultur.at
shop.huetthaler.at

facebook: https://www.facebook.com/huetthaler/ & https://www.facebook.com/hofkultur
instagram: https://www.instagram.com/huetthaler_kg/

 PDF Download

 

 

20.02.18

Gold für Hütthalers Hofkultur

Knusprig – würzig – preisgekrönt: Das beliebte Bratlstück von Hütthalers Hofkultur wurde zum „Produkt Champion 2017“ gekürt.

Seit bereits drei Jahren ist die Fleischerei Hütthaler mit dem Projekt und der Eigenmarke „Hofkultur“ in aller Munde. Nun durfte Inhaber Dr. Florian Hütthaler für sein Produkt „Hofkultur Bratlstück knusprig“ den ersten Preis des „Produkt Champion 2017“ entgegennehmen. Der Innovationspreis gilt als „harte Währung“ in der Lebensmittelbranche und wird seit 17 Jahren vom Fachmagazin PRODUKT in Kooperation mit der AMA Marketing vergeben.

Umso stolzer ist der Jungunternehmer, dass er den ersten Platz in der Kategorie „Selbstbedienung“ erringen konnte: „Der Preis ist speziell für dieses Produkt, aber auch für unsere Herangehensweise an das Projekt „Hofkultur“ eine tolle Auszeichnung!“. Die hohen Jurywerte bekam das „Bratlstück“ nicht nur wegen des guten Geschmacks und der nachhaltigen Herkunft, sondern auch wegen der innovativen Darfresh-Verpackung, die zum einen das Produkt schützt und zum anderen dafür sorgt, dass die Kruste des Bratens länger knusprig bleibt.

Anerkennung gebührt jedoch auch den mittlerweile 25 Hofkultur Landwirten, die ihren Hof an eine faire Tierhaltung anpassten und nach Hofkulturkriterien umbauten. Derzeit stehen etwa 100 weitere Landwirte auf der Warteliste, denn auch sie wissen, dass Hofkultur-Tiere gesünder und glücklicher leben. Die Schweine und Rinder dürfen in großen Ställen mit Auslauf, ständigem Zugang zu frischer Stroheinstreu und gentechnikfreiem Futter aufwachsen. Aufgrund des Auslaufs an die frische Luft sind die Tiere nicht nur robuster und fitter sondern auch beim späteren Transport viel gelassener als bei geschlossenen Stallungssystemen. Gerade bei einem niedrigen Schweine-Preis können sich Hofkultur-Landwirte aufgrund der vereinbarten Börsenpreisabsicherung in Sicherheit wiegen.

Hütthaler KG
Linzer Straße 1
4690 Schwanenstadt
Tel.: 07673/2230-0
Fax: 07673/2230-50
www.huetthaler.at
www.hofkultur.at
shop.huetthaler.at

facebook: https://www.facebook.com/hofkultur
instagram: https://www.instagram.com/huetthalers_hofkultur/

 PDF Download

06.09.17

 

Hütthaler auf Expansionskurs seit 120 Jahren

Das Jahr 2017 ist für das Familienunternehmen Hütthaler wahrlich ein ereignisreiches. Firmenübergabe, 120 Jahr Jubiläum, Spatenstich zum neuen Schlachthof, Expansion.

 Nach erfolgreicher und betriebsnaher Führung übergab Herbert Hütthaler im Mai 2017, seinen traditionellen Lebensmittelbetrieb dem ältesten Sohn und Fleischermeister Dr. Florian Hütthaler. In der 120-jährigen Firmengeschichte tritt dieser nun in 4. Generation die Betriebsführung an.

Ein junges dynamisches Führungsteam arbeitet stets an neuen Innovationen um so den ständig wachsenden Kundenanforderungen gerecht zu werden. So wurde heuer in neue Reinräume für die Aufschnitt-Produktion, sowie eine Sandwich-Fertigung investiert. Auf Grund dieser Entwicklungen ist Hütthaler weiterhin auf Expansionskurs. Aber nicht nur die Kunden sollen zufrieden sein, auch die Mitarbeiter. So wurden für weitere 30 Mitarbeiter leistbare und firmennahe Betriebswohnungen fertiggestellt, die nächsten sind bereits in Planung.

Die neuen Projekte hinsichtlich Tierwohl mit den Marken Hofkultur/FairHOF und der Baufortschritt des neuen Schlachthofes entwickeln sich hervorragend.

Die Vision ist es, Regionalität, Haltungsart und den Umgang mit Nutztieren wieder mehr in den Mittelpunkt zu stellen, um so Hütthalers Qualitätsanspruch auf ein noch höheres Niveau anzuheben. Die Familie Hütthaler hat es sich als Ziel gesetzt, die Rahmenbedingungen für eine artgerechtere Tierhaltung neu zu definieren und dies ist ihnen mit der Hofkultur gelungen. Hofkultur-Tiere leben gesünder und glücklicher. Die Schweine und Rinder dürfen in großen Ställen mit Auslauf, ständigem Zugang zu frischer Stroheinstreu und gentechnikfreiem Futter aufwachsen. Aufgrund des Auslaufs an die frische Luft sind die Tiere nicht nur robuster und fitter sondern auch beim späteren Transport viel gelassener als bei geschlossenen Stallungssystemen.

Mittlerweile hat die Firma Hütthaler neben dem hauseigenen Musterhof bereits 23 Hofkultur-Partnerhöfe. Landwirte, die sich mit voller Begeisterung dem Tierwohl gewidmet haben und auch selber davon profitieren. Auf ein freundliches, partnerschaftliches Miteinander zwischen dem Betrieb und den Landwirten wird großer Wert gelegt.

So fand am Musterhof Ende August der 2. Hofkultur-Stammtisch für teilnehmende Partnerbetriebe statt. Diese Treffen bieten für die Bauern eine optimale Grundlage um sich untereinander auszutauschen und mit Hilfe von Fachvorträgen neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Mit dem Neubau des Schlachthofes wird das Tierwohl über die gesamte Wertschöpfungskette, von der regionalen Landwirtschaft bis hin zum fertigen Produkt, erfolgreich gewährleistet und die Verbindung mit den Landwirten weiter intensiviert. Für die Tiere soll dadurch ein angemessenes Umfeld geschaffen und unnötiger Stress vermieden werden. Dies setzt Hütthaler beispielsweise durch ausgeklügelte Treibgänge, optimale Buchten, Ruhe in der Abwicklung, sowie konstanter Frischluft im deutlich größeren Wartestall um. Der Rohbau ist bereits beinahe in der Fertigstellung und mit der Inbetriebnahme Mitte 2018 wird die Vermarktung regionaler Fleischprodukte abgesichert und erweitert.

Den Kunden wird ein vielfältiges Sortiment geboten, aktuell erzeugt Hütthaler bereits 32 Tierwohl-Qualitätsprodukte unter den Marken Hofkultur und FairHOF. Bereits im Laufe der nächsten Monate ist die Ausweitung des Sortiments auf knapp 50 Produkte geplant.

Die Artikel sind im österreichischen Einzelhandel, sowie in den Hütthaler-Filialen Vöcklabruck und Schwanenstadt erhältlich. „Es erfüllt uns mit Stolz, dass wir mit unserem Hofkultur-Programm neue Maßstäbe für die österreichische Nutztierhaltung setzen und dadurch Vorreiter für Tierwohl in der Lebensmittel-Branche sind.“ erklärt Dr. Florian Hütthaler.

Hütthaler KG
Linzer Straße 1
4690 Schwanenstadt
Tel.: 07673/2230-0
Fax: 07673/2230-50
www.huetthaler.at
www.hofkultur.at
shop.huetthaler.at

facebook: https://www.facebook.com/hofkultur
instagram: https://www.instagram.com/huetthalers_hofkultur/

PDF Download

RTF Download

 

 

Pressefotos

 


Hütthaler Logo EPS
Hütthaler Logo JPG


Hofkultur Qualität Hütthaler Logo EPS
Hofkultur Qualität Hütthaler Logo JPG

Zur optimalen Darstellung der Website verwenden wir Cookies. In Ihren Browsereinstellungen können Sie die Verwendung von Cookies deaktivieren.OK